Auf dem Keller entsteht ein öffentlich zugänglicher Picknickplatz für alle Gäste und Wanderer. Verzehren Sie gerne dort ihre mitgebrachte Brotzeit und verkosten Sie einen Wein entspannt mit Blick auf den Rhein und die umgebenden Weinberge. Hier können Sie Landschaft und Weine gemeinsam genießen und bei einem Kellerrundgang die Entstehung der Weine verfolgen. Um den Betrieb herum pflegen wir mehrere Hektar alter Kulturlandschaft, nicht nur als Weinberg, sondern auch als Streuobstwiesen.

Der Weinkeller ist ein außergewöhnliches Bauwerk geworden – auch im ästhetischen Sinne. Das war aber nicht Selbstzweck. Die Bauweise und Form ist Resultat funktionaler, önologischer, ökologischer und technischer Überlegungen. Die runde Form ermöglichte es besonders kosteneffizient wasserdicht und statisch hoch belastbar im Erdreich zu bauen. Dass am Ende ein Gebäude mit ungewöhnlicher Form und wirklich spannender Raumwirkung entstand, hat sich von selbst ergeben. Nach außen hin stand ohnehin im Vordergrund eher wenig zu zeigen, mitten in der Kulturlandschaft. Dass das wenige Sichtbare so schön wurde, verdanken wir unserem örtlichen Bauunternehmer Joachim Alt und seinem Helfer, die in mühevoller Handarbeit die schöne Bruchsteinverkleidung aus Grauwacke und Basalt erstellt haben.

Wir sind letztlich ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb. Wir wollen mit der Qualität unserer Produkte überzeugen, sensorisch und durch maximale Authentizität. Ikonische Architektur wäre eher nicht so unser Ding – alleine von der Größe her abwegig. Es muss ja auch jedes Gebäude letztlich vom Planeten verkraftet und vom Weinkunden bezahlt werden. Nachhaltig und solide: Ja. Extravagant: Nein. Ich denke häufig, dass die Generation meines Großvaters im landwirtschaftlichen Gemischtbetrieb einen wesentlich geringeren ökologischen Fußabdruck hatte als wir heute. Fortschritt ist so eine sehr relative Sache.

Wir freuen uns auf Ihre Bestellung oder Ihren persönlichen Besuch!

Ihr Florian Weingart und Familie

Der Jahrgang