Hallo
Liebe Besucher! Herzlich willkommen auf unseren Internetseiten. Lernen Sie unsere Weine und unsere Vorstellungen zur Weinkultur kennen. Die 2025er Rieslingweine sind nun im Verkauf, unsere Jahrgangspräsentation an Christi Himmelfahrt war sehr erfolgreich: Ein erstes Feedback zu dem neuen Jahrgang, den ich selbst sehr gut bewerte. Unser Betrieb ist sehr klein, aber es gehört zu unserem Sortenverständnis Riesling in all seinen Facetten und in seiner ganzen Vielfalt auszubauen. Sie erhalten also vom trockenen Gutsriesling bis zur Trockenbeerenauslese ein vergleichsweise großes Sortiment sehr individueller Weine. Großes Augenmerk richten wir auch auf die in der Welt einzigartigen halbtrockenen und feinherben Rieslingweine. Keine Rebsorte kann das besser! Einst wurden deutsche Riesling dieser Prägung in der ganzen Welt hoch geschätzt. Daran möchten wir anknüpfen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Bestellungen. Herzliche Grüße, Florian und Ulrike Weingart
Aktuelles/Presse
The Summer of 2026
Liebe Besucher!
Wie immer verhängt die Weinbauarbeit im Sommer eine Art Nachrichtensperre - und erst wenn die Reife der Trauben beginnt und die Weinberge akkurat getrimmt auf den Herbst warten, tauche ich aus dem Rebengrün mit einem Lebenszeichen und Neuigkeiten aus dem Weingut auf. Die diesjährige Dürre und unsere umfangreichen Maßnahmen der Trockenheit entgegenzuwirken durch Mulchabdeckungen und aktive Bewässerung haben die Nachrichtenpause verlängert und sind natürlich selbst die erste Nachricht wert. Eine dpa Reporter besuchte uns um über die Trockenheit im Weinbau zu berichten:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Duerre-und-Hitze-bringen-Weinernte-in-Gefahr-id31177383.html
Gefolgt von einem Journalisten der Agentur AFP, der sich insbesondere für die weinbauliche Anpassung an die veränderten Klimabedingungen interessierte:
https://www.france24.com/en/live-news/20260816-heat-is-on-as-german-winegrowers-struggle-to-protect-vines
Man muß zunächst immer wieder feststellen, daß für die nördlichen Anbaugebiete die Erwärmung des Klimas seit den 1990er Jahren die durchschnittliche Qualität deutlich erhöht hat. Allerdings sind auch zunehmend die Herausforderungen dieser fortlaufenden Entwicklung zu spüren. Dieses Jahr weist unsere agrarmeteorolgische Wetterstation im Bopparder Hamm von Januar bis heute (23.8.2026) Temperaturen von 2,5 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel (1981-2010, Koblenz-Horchheim) aus und ein unglaubliches Plus von 436 Sonnenstunden - also schon mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel im ganzen Jahr. Gleichzeitig war es in fast allen Monaten ungewöhnlich trocken und uns fehlten mit 180mm fast 40% des Niederschlages (diese Zahl ist etwas zu groß, da wir in Bopparder Hamm schon immer weniger Niederschlag als in Koblenz haben). Nichts desto trotz ist die Dürresituation im Rheintal dramatisch und erst die letzten Tage brachten einige Niederschläge und etwas Entspannung für die Reben. Der historisch niedrige Pegel im Rhein zeigte, daß auch im großen Einzugsgebiet des Flusses die Niederschläge sehr niedrig waren. Nur durch umfangreiche Maßnahmen konnten wir in den meisten unserer eigenen Weinberge Trockenschäden vermeiden. Unter anderem haben wir 1,85ha unserer Rebfläche mit 400m³ Wasser versorgt und 1000 Strohballen als Mulchschicht verteilt. Wie immer entscheiden die nächsten Wochen über die endgültige Qualität und Menge der Trauben. Ich bin sehr gespannt wie sich Aroma, Farbe, Extrakt und Ertrag bis zur Ernte entwickeln. Reben mit sichtbaren Trockenschäden werden keine besondere Qualität liefern - aber auf den übrigen Flächen ist bei geringeren Ertragserwartungen auch noch Großes möglich. Wir werden es schon bald sehen, denn die Lese beginnt bei uns vermutlich schon am 10. September.
Florian Weingart in neuer Rolle: "Dauerdampfplauderer"
Ich möchte Sie noch auf drei Interviews hinweisen, an denen ich mitwirken durfte, und die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Zum einen eine Diskussion über die Klassifikation von Weinlagen in Deutschland im Fachpodcast von Diego Weber weinverkauft! Nr. 253 vom 14. Mai 2026
https://open.spotify.com/episode/4mgVKawGZq3ElypJG3X1BS?si=edf22b8daed04316
Zum selben Thema gab es auch ein schriftliches Interview im internationalen Internet-Weinportal Wein.Plus, das datiert schon vom 23.März diesen Jahres:
https://magazin.wein.plus/an-rebstoecken-haengen-keine-verkorkten-flaschen-interview-florian-weingart
Dann eine unterhaltsame Betriebsvorstellung durch Kristine Bäder und René Hardt im Podcast Kork & Schrauber der Rhein-Zeitung, ganz aktuell am 15. August erschienen:
https://open.spotify.com/episode/0E1ZAiW9IRSWDk6bNlUavL
Natürlich sind auch alle anderen Folgen hörenswert. Mit Trinken alleine ist es irgendwie nicht mehr getan. Wein genießen will hart erarbeitet sein. Ich selber habe nochmal nachgelegt und einen Artikel über den spezifisch deutschen Beitrag zur Weinkultur zum 125. Jubiläums des 2. Deutschen Weingesetzes im Mai verfaßt, unter der Rubrik "Nachdenken", oder gleich hier:
Weinrechtsjubiläum
Wenn Sie die Zeit entbehren können, freue ich mich, wenn Sie mal reinhören bzw. reinlesen. Ganz besonders freue ich mich über jegliches Feedback und auch Kritik. Der Mangel an Diskussion bei den aktuellen weinrechtlichen Veränderungen ist vielleicht das beunruhigendste an der ganzen Entwicklung. Teilen Sie gerne die Beiträge - ich möchte mich auch audrücklich für das Engagement von Diego Weber, Uwe Kauss bei Wein.Plus und der Rhein-Zeitung bedanken.
Die 2025er Weine
Der Sommer war ja leider phasenweise schlichtweg zu heiß zum Wein trinken. Jetzt schmeckt er Gott sei Dank wieder und ich darf sagen, daß sich die 2025er Weine -nach einigen Monaten Flaschenreife- ganz hervorragend präsentieren. Ein schönes Beispiel ist der 2025 Mathias Weingarten Riesling Kabinett feinherb, der so alles vereint was Mittelrhein Riesling auszeichnet und auch bei Best of Riesling bereits frühzeitig mit ungewöhnlichen 92 Punkten ausgezeichnet wurde. Mit der kühleren Witterung nehmen aber auch Gelegenheiten zu, die kräftigeren Spätlesen zu würdigen, die der Jahrgang hervorgebracht hat - in allen Geschmackrichtungen: Zu Ihrem Wohl!
Zukunftssicherung
Kleines Udate:
Interessenten einige, aber noch kein Nachfolger in Sicht! Bisher haben sich die Nachfolgepläne noch nicht konkretisiert. Wir freuen uns, daß unser Weingut bereits ambitionierte Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund angesprochen hat - aber nicht nur sind ja die finanziellen Anforderungen eine Hürde - Steillagenweinbau ist eine Herausforderung die man nicht kleinreden darf. Wir warten also auf den ambitionierten Nachfolger, die ambitionierte Nachfolgerin, die diesen Schritt in die Selbständigkeit am Mittelrhein wagen. Vielleicht waren sie sogar schon bei uns - aber noch gibt es nichts konkretes zu berichten. Bis auf weiteres müssen Sie als Kunden mit uns Vorlieb nehmen ;-). Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.
Wir suchen einen Nachfolger, eine Nachfolgerin!
Bereits im vergangenen Jahr haben wir im Vorwort unserer Weinpreisliste das Thema angesprochen. Da unsere drei Töchter nicht in die Nachfolge des Weingutes eintreten möchten, müssen wir uns über die Zukunftssicherung unseres Lebenswerkes Gedanken machen. Nicht erst im Rentenalter, bei Krankheit oder wenn wir womöglich den Anschluß an die Qualitätsspitze verlieren, sondern bereits heute, wo alles im Weingut zum Besten steht und wir einen geordneten Übergang in aller Ruhe durchführen können. Sie möchten ein überschaubares Weingut am Mittelrhein erwerben? Preisgekrönt und in bester Lage, in besten Lagen zu Hause? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
Wir sind nicht in Eile, können eine längere Einarbeitung realisieren und wünschen uns vor allem einen Nachfolger der unsere Werte und Begeisterung für den Wein und die Landschaft teilt.
Gerne begrüßen wir Sie weiterhin hier zur Verkostung unserer Weine. Bis es soweit ist mit der Nachfolge, führen wir unseren Betrieb genau so weiter wie in den vergangenen 30 Jahren, kompromisslos nachhaltig und qualitätsorientiert. Halten alles modern und auf dem neuesten Stand der Technik, pflegen Weinreben und Weine so gut wie wir es verstehen und können. Loslassen fällt uns nicht ganz leicht, aber wir sind noch jung genug um eine tiefgreifende Richtungsänderung wie diese zu verkraften - glauben wir. Wichtig erscheint uns nach 30 Jahren jedoch, langsam die Weichen für eine neue Generation zu stellen. Denn wir möchten das Weingut auch im Alter noch so jung und dynamisch sehen wie wir hoffen, dass es heute ist.
Beste Grüße,
Florian und Ulrike Weingart
Der kleine Johnson 2026
Erneute Erwähnung im meistverkauften Weinführer der Welt:
Der Kleine Johnson- herausgegeben von Margaret Rand. Da stehen wir im alphabetisch sortierten Taschenführer gleich nach Robert Weil und vor Weißherbst: "Heller sortenreiner Rosé (oft Spätburgunder) von höchst unterschiedlicher Qualität [!]"
"Weingart MR (drei Sterne rot) Passionierter Winzer in Spay mit Weinbergbesitz in Bacharach, Boppard (u.a. Hamm Feuerlay). Raffinierte, stahlige aber ausgewogene Rieslinge, die ohne technischen Aufwand auskommen, ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch sehr guter Spätburgunder."
Das hört sich doch nach einer klaren Verkostungsempfehlung an! Vielen Dank! Ich hoffe im übrigen, die Qualität unseres Weißherbstes überzeugt auch die nach der Lektüre des entsprechenden Eintrags zweifelnden Leser.
Segelfalter auf blühendem Dost, aufgenommen von Maria-Anna Roth im Bopparder Hamm
EU-Förderung
Investitionen in die Steillagenmechanisierung werden von der EU gefördert im Rahmen der Förderung ländlicher Gebiete. Wir erhalten daher Fördermittel für unsere 2025 neu erworbene Steillagenraupe Niko Hydro 38, worauf wir hiermit gerne hinweisen. EU-Förderung
Wir freuen uns über die Unterstütuzng des Steillagenweinbaus und danken für die freundliche Bearbeitung. Ich kann versichern, das die Vergabe unter strengen Vorgaben abläuft und eine umfassende und aufwendige Beantragung, Dokumentation und Prüfung des gesamten Ausschreibungsvorganges erfolgt. Natürlich danken wir allen Steuerzahlern in der EU für Ihren Beitrag zur Erhaltung der Weinkultur am Mittelrhein.
Die Gesamtinvestition betrug 47.500 EUR netto. Laut Förderbescheid werden wir davon 40%, 19.000 EUR als Förderung erhalten. Die Raupe ermöglicht uns die Mechanisierung der steilen Weinberge nach neuesten Abgasnormen und ist Träger für neue Technologien.
Falstaff Weinguide 2026
Aufwertung auf 4 **** Sterne im Falstaff Weinführer 2026
"Florian Weingart gehört, auch wenn seine Anbaufläche eher mittleres Format hat [süß gesagt, soo klein eigentlich] zu den ganz Großen am Mittelrhein: Eine solche Stilsicherheit, solche Verlässlichkeit, Raffinesse – das schaffen in dieser Konstanz nur wenige."
"...mit Liebe zum Detail und Sachverstand je nach Lage und Prädikat variiert."
"Glückwunsch! Wir ziehen den nächsten Stern."
Vielen Dank! Ich freue mich enorm über diese Wertschätzung!
Hier der Bucheintrag: Falstaff Bewertung 2026
Und die Urkunde: Falstaff Auszeichnung 2026
Eichelmann Weinführer 2026 erscheint
Seit vielen Jahren sind wir hervorragend im Eichelmann Weinführer bewertet. Kontinuität in der Qualität, sich im Stil treu bleiben, dabei aber die Typizität jeden Jahrgangs zu respektieren und so individuell wie möglich herauszuarbeiten, so verstehen wir unseren Beruf. Oder wie Herr Eichelmann es einmal sehr nett formulierte: Große Weine aus einem kleinen Weingut.
Hier ist der aktuelle Buchauszug: Eichelmann 2026
Und die aktuelle Urkunde.
Öffnungszeiten
Unsere Verkostung ist sommers wie winters
zu den folgenden Zeiten geöffnet
| • Mo-Fr | 14.00 - 18.30 Uhr |
| • Sa | 11.00 - 18.30 Uhr |
sonntags und feiertags haben wir geschlossen
(außer bei Veranstaltungen)
Bei Fragen und zur Terminabsprache können Sie uns gerne anrufen oder eine Nachricht senden:
Tel. 02628/8735
Das Telefon ist nicht immer besetzt – insbesondere vormittags oder wenn viele Besucher auf dem Hof sind.
mail(at)weingut-weingart.de
Kontakt
Weingut Weingart
Florian und Ulrike Weingart
Peterspay 1
56322 Spay Anfahrt
E-Mail: mail(at)weingut-weingart.de
Tel.: +49 (0)2628 8735
Das Telefon ist nicht immer besetzt, insbesondere vormittags oder wenn viele Besucher auf dem Hof sind.
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Anfahrt
Bitte Hinweise für Navigationsgeräte beachten!
Pkw und Fahrzeuge bis 2,8 m Höhe:
Unser Weingut liegt direkt am Wirtschaftsweg in den Bopparder Hamm, unmittelbar von Weinbergen umgeben. Von Spay aus sind wir leicht über den asphaltierten Wirtschaftsweg erreichbar. Einfach gegenüber Mainzer Str.31 der Beschilderung folgen.
Da unsere Adresse bisher nicht direkt über die Navigation gefunden wird empfehlen wir daher als Zieladresse: Mainzer Straße 31, 56322 Spay, dann gegenüber in den Wirtschaftsweg zum Bopparder Hamm (Beschilderung!) bis zum Weingut (ca. 600 m).
Bitte nicht auf die Google-Navigation über die Bahnschranke im Bopparder Hamm hören.
Hinweis für Lkw und Fahrzeuge über 2,80 m Höhe:
Die Lkw-Zufahrt ist ebenfalls ausgeschildert. Von Norden die erste Ausfahrt Spay, von Süden die zweite Ausfahrt Spay nehmen, dann links auf K78 Richtung Siebenborn/Jakobsberg und nach kurzer Strecke wieder links ganz herum in den Wirtschaftsweg Richtung Grünschnittplatz. In der kurzen Steigung der Einfahrt langsam fahren, insbesondere Busse vorsichtig fahren und Bodenfreiheit maximieren! Gefahr des Aufsetzens! Die weitere Zufahrt (Beschilderung folgen ca. 1300 m) parallel zur Bundesstraße 9 ist problemlos, Wendemöglichkeit am Weingut ist vorhanden!
Weinangebot/Weineinkauf
Hier können Sie unser Weinangebot als PDF herunterladen.
Bei Interesse können Sie auch direkt in unserem Online-Geschäft Weine kaufen. Bei Fragen treten Sie gerne mit uns in Kontakt. Am schönsten ist es natürlich, wenn Sie für Ihren Einkauf direkt bei uns in Spay vorbeikommen. Hier können Sie unsere Weine das ganze Jahr unverbindlich kosten. Die Nutzung unseres Picknickplatzes steht Ihnen offen. Da wir keine Weinausschankkonzession besitzen, ist ein glasweiser Ausschank leider nicht möglich. Für Ihr Picknick auf dem Keller können Sie jedoch Flaschenweine und Gläser erwerben. Unser Parkplatz steht als Ausgangspunkt für Wanderungen im Bopparder Hamm zu Ihrer Verfügung.
Termine & Veranstaltungen
Wir sind ein kleiner Familienbetrieb. Die Bewirtschaftung der Weinberge und die Erzeugung erstklassiger Weine sind unser Hauptaugenmerk. Viele größere Veranstaltungen können wir daher nicht durchführen und wir sind, ehrlich gesagt, auch keine Freunde von großen Menschenmassen. Wir empfehlen daher am liebsten, die Natur- und Kulturlandschaft des Mittelrheines spazierend oder wandernd in Ruhe kennenzulernen. Insbesondere die Tierwelt erschließt sich der kleinen Gruppe oder dem alleine Wandernden besser. Unser Verkostungswagen ist auch nur für eine überschaubare, kleine Besucherzahl ausgelegt – im persönlichen Gespräch ist die Probe - nun - persönlicher und auf individuelle Wünsche und Fragen kann man besser eingehen. Unser Picknickplatz steht Ihnen immer offen, außer wir haben eine unserer größeren Veranstaltungen, zu denen wir natürlich herzlich einladen:
Hinweise für Personen mit Beeinträchtigungen
Bitte fragen Sie uns bezüglich der Erreichbarkeit und der erforderlichen Gegebenheiten für Ihren Besuch gerne an. Wir möchten, dass alle Besucher sich wohl fühlen. Soweit möglich assistieren wir Ihnen gerne.
Unser Weingut ist mit dem Auto gut erreichbar. Bei Glätte und Schnee empfehlen wir den Besuch nur bedingt, da bei uns kein Winterdienst erfolgt.
Von Bahnhof oder Bushaltestelle beträgt der Weg ca. 1100 m, er ist asphaltiert aber es sind Steigungen über 10 % zu überwinden.
Wegen der Lage des Weingutes am Hang sind Steigungen nicht zu vermeiden und einige Wege sowie die Parkflächen dürfen wegen der Umweltauflagen nur geschottert und nicht glatt befestigt werden. Der Parkplatz hat 0 bis 3 % Gefälle.
Der Keller ist vom Parkplatz aus stufenlos erreichbar über eine 13 m lange Steigung mit 5 % (der Bordstein ist etwa 2 cm hoch).
Der Verkostungsraum mit seiner Terrasse und die Gästetoiletten können ebenfalls stufenlos erreicht werden. Dabei sind allerdings 25 m asphaltierter Weg mit bis zu 10 % Steigung zu überwinden. Die Gastraumtüre hat 1 m lichte Breite.
Eine Toilette ist mit selber Türbreite und wesentlich mehr Bewegungsraum als üblich ausgestattet, entspricht jedoch nicht den vollen Normen einer behindertengerechten Toilette.
Zu Ihrer Orientierung finden Sie hier einen Plan des Verkostungsraums und der WCs.
Der Picknickplatz auf dem Keller ist nur über geschotterte Wege mit mehr als 15 % Steigung erreichbar. Eventuell können wir dies später noch verbessern. Es bestehen jedoch auch stufenlos zugängliche Terrassensitzplätze am Verkostungsraum.
Kommunikationsethos
Langes Wort, kurze Quintessenz: Wir wollen nichts schreiben und darstellen, was wir nicht sind.
Marketing in jedem anderen Sinne lehnen wir ab. 20 Jahre lang habe ich mich nur damit beschäftigt, aufbauend auf dem Erbe meiner überaus fleißigen Eltern, einen kleinen Weinbaubetrieb zu gestalten, der vom Wein-, Natur-, Kultur-, Arbeits- und Bauverständnis, kurz allem, unseren Vorstellungen eines authentischen, persönlich geführten Weingutes entspricht und sich darüber hinaus und vor allem durch hervorragende Weine auszeichnet. Nie wird alles perfekt sein, aber wir haben einen Stand erreicht, von dem ich hoffe, dass er jedem Vergleich standhält und Ihnen des Entdeckens und Verkostens wert ist. Nach über 10 Jahren der Planung und Genehmigungswirren schließen wir 2019 den Bau unserer Aussiedlung Peterspay 1 ab.
Diese 2019 neu gestalteten Seiten möchten wir nutzen, um ihnen jeweils genau das zu zeigen, was wir gegenwärtig sind und tun. Gerade für so kleine Betriebe ist das Internet eine Chance, die wir nun endlich auch selbstbewusst und aktiv nutzen wollen, um unsere Weine, unser Weingut und unsere Ideenwelt auch jenen vorzustellen, die noch nicht persönlich vor Ort waren.
Diese Internetseiten sind natürlich eine Marketingpräsenz. Dies bedeutet, dass hier bei aller Liebe Informationen mit der schnöden Intention der Kapitalisierung bereitgestellt werden. Dies bedingt wiederum aus unserer Sicht strenge Grenzen. Auch wenn wir immer vom Familienbetrieb sprechen – die Familie selbst ist keine Ware und damit tabu. Meine Frau und ich zeigen und erklären im Kontext unseres Weingutes so viel von uns persönlich, wie wir selbst möchten. Unsere Kinder werden Sie hier jedoch nicht sehen. Weitere Familienmitglieder, Mitarbeiter und überhaupt alle Personen nur mit ihrem Einverständnis.
Vielleicht ahnen Sie jetzt schon, dass ich ein kritisches und selbstkritisches Verständnis zu Medien habe. Den ganz neuen Medien stehe ich eher ablehnend gegenüber. Das Internet finde ich aber grundsätzlich toll. Wir wünschen uns: Join us in the real world!
Wenn Sie bei uns bestellen, oder uns darum bitten, nehmen wir Ihren Namen und Anschrift in unsere Kundendatei auf. Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter (außer es ist im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit unvermeidbar, wie zum Beispiel zum Versand oder im Rahmen der Buchführung). Wir löschen Ihre Daten auf Ihren Wunsch hin vollständig und unwiderruflich (soweit im Rahmen unserer Buchführungspflicht zulässig). Für mehr Details lesen Sie gerne unsere vollständige Datenschutzerklärung.
Der Rheinlauf von 1833
Unser Weinetikett und diese Internetseite basieren auf dem Panorama des Rheines von F. C. Vogel von 1833. Der ausführende Künstler des linken Rheinufers war Jakob Becker (1810-1872) und es ist erstaunlich, wie präzise der Zeichner die Gebäude der Rheindörfer aufgenommen hat. Außerdem entfaltet das Panorama bei längerer Betrachtung eine gewisse Lebendigkeit – die Vergangenheit wird greifbar. Nach der Säkularisation unter napoleonischer Besatzung begann ein erheblicher Aufschwung des privaten Weinbaus am Mittelrhein, denn die örtlichen Bauern konnten erstmals in nennenswertem Umfang eigene Felder und (vor allem auch gute) Weinberge erwerben und auf eigene Rechnung bewirtschaften, ohne hohe kirchliche Abgaben. Dennoch blieb bei uns im Grunde die kleinbäuerliche Wirtschaftsweise vom Anfang des 19. Jahrhunderts noch bis zur Motorisierung der Landwirtschaft nach dem 2. Weltkrieg nahezu unverändert. Mein Vater Adolf (1940-2018) machte 1956 am Standort der Lanzwerke in Mannheim den Traktorführerschein. Ein kostenloses Angebot des Herstellers beim Erwerb eines Lanz-Bulldogs. Damit läutete er für unseren Betrieb eine neue Ära ein. Das Ochsengespann, über Jahrhunderte alleiniges Transportmittel neben der eigenen Muskelkraft, wurde endgültig abgeschafft. Erst die Flurbereinigung ab ca. 1968 erschloss aber auch die Weinberge zumindest für den Traktortransport.
Von daher ist das Panorama des Rheines von 1833 nicht so prähistorisch, wie es erscheint bzw. umgekehrt: Der ganze Beruf des Steillagenwinzers erscheint mir im Smartphone-Zeitalter als eine recht antiquierte Sache. Viele unserer Arbeiten sind seit Jahrhunderten unverändert und werden sich auch nicht grundsätzlich ändern, solange man noch Wein aus Trauben erzeugt! ;-) Wir fanden daher das Rheinpanorama besonders geeignet, den mittelrheinischen Weinbau in seiner historischen Verwurzelung auch in dieser Internetpublikation zu illustrieren. Wenn man sich ein wenig konzentriert, ist der Schritt auf einen der Holzkähne nicht weit und man hört die Wellen an die Bordwand plätschern!
Kommen Sie an Bord! Eine historische Rheinfahrt von Boppard nach Koblenz, vorbei am Bopparder Hamm und Spay. In nur 12 Minuten tief in die Mittelrheinwelt eintauchen. zum Video